Während Marcus Wiebusch als Sänger und Gitarrist der Hamburger Band Kettcar seit 2001 auf inzwischen sechs Studioalben und unzählige Konzerte im deutschsprachigen Raum zurückblickt, finden sich in seinem Katalog noch viele weitere bemerkenswerte Stücke, die seit Jahrzehnten nicht mehr, manchmal sogar noch nie, den Weg auf eine Bühne gefunden haben. Es darf also viel Unerwartetes erwartet werden: über dreißig Jahre alte Songs vom „Hippiekacke“ Solo-Tape, Stücke seiner legendär gehandelten Band „…But Alive“, die Liebhaber-Nummern der Kettcar-Alben, die nie den Sprung vom Studio ins Live-Set geschafft haben, oder umarrangierte Songs des Solo-Albums „Konfetti“. Heimliche Hits und tiefe Cuts. Die Konzertabende bieten außerdem Raum, um über Umstände, Entstehungsgeschichten und Erlebnisse zu sprechen. Denn dass Marcus Wiebusch maßgeblicher Motor und Kleber für die nationale und internationale Punk- und Hardcore-Szene der 1990er war, durch die USA und Kanada tourte und viele wegweisende Bands als erster nach Europa holte – das sind nur ein paar der Geschichten, die man mal erzählen könnte.